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Der gebürtige Leipziger gehörte dem Thomanerchor an und studierte bei Eva Schubert an der Musikhochschule Leipzig sowie privat bei Johannes Kempter in Dresden. Nach Engagements an den Theatern in Eisenach und Gera kam er 1980 als Lyrischer Tenor nach Halle. Im gleichen Jahr gehörte er beim Leipziger Bach-Wettbewerb, 1981 beim Wettbewerb junger Opernsänger der DDR zu den Preisträgern. In Halle wurde er zu einer Stütze des Ensembles und sang viele wichtige Fachpartien, darunter die Händel-Partien Alexander in POROS, Bajazeth in TAMERLAN, Jupiter in SEMELE und alle wichtigen Mozart-Partien, aber auch Lenski in EUGEN ONEGIN, Rudolf in LA BOHÈME oder Alfred in LA TRAVIATA. In den letzten Jahren war er u.a. als Eduard Mörike in Hillers EDUARD AUF DEM SEIL, Ferrando in COSÌ FAN TUTTE, Mollfels in der Uraufführung von Glanerts SCHERZ, SATIRE, IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG, in der Titelpartie von Mozarts TITUS, als Herzog in EINE NACHT IN VENEDIG, Tom in THE RAKE'S PROGRESS, Lyonel in MARTHA, Belmonte in der ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Rosillon in der LUSTIGEN WITWE, Steuermann im FLIEGENDEN HOLLÄNDER, Grigori und Dimitri in BORIS GODUNOW, Normanno in LUCIA DI LAMMERMOOR, Mime in DAS RHEINGOLD (2006/2007), Apollo in L'ORFEO, David in DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Walther von der Vogelweide in TANNHÄUSER und Prinz in LULU zu erleben. Regelmäßig gastierte er an der Leipziger und der Dresdner Oper. Einen besonders geachteten Namen erwarb er sich als Oratorien- und Konzertsänger, vor allem als Evangelist in Bachs Oratorien. Er gastierte bei Festivals in Leipzig, Magdeburg, Zwickau, Innsbruck und anderen europäischen Städten sowie in Japan und Israel und produzierte zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen. In dieser Spielzeit ist Nils Giesecke in der Oper Halle u.a. als Wachmann / Häuptling Biberhahn in DAS GRÄULICHE FESTMAHL, als Herr von Krauthofer in SALON PITZELBERGER und als Froh im RHEINGOLD im RING DES NIBELUNGEN der Städte Halle und Ludwigshafen zu erleben.
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