Tschick

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von Wolfgang Herrndorf
Bühnenfassung von Robert Koall

"Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann ... existenziell, tröstlich, groß."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


Kommende Vorstellungen:
im April sind bereits ausverkauft. Reservierte, nicht abgeholte Karten können gegebenenfalls kurz vor der Vorstellung an der Abendkasse erworben werden. Für die Vorstellungen am 12. Mai 2013 um 20.00 Uhr, sowie am 28. Mai 2013 um 10.00 Uhr und 18.00 Uhr sind noch Karten erhältlich.


Maik ist ein Außenseiter. Nicht mal einen Spitznamen hat er, denn dafür, glaubt er, ist er zu langweilig.


Als der neue in die Klasse kommt, weiß Maik sofort: Der macht nur Ärger. Tschick, der Russe. Es gibt viele Gerüchte. Tschetschenien, Sibirien, Moskau, Russenmafia, Waffenschieber, Frauenhändler, 40-Zimmer-Villa, Orgien. Ist natürlich alles Quatsch. Trotzdem steht er am ersten Sommerferientag bei Maik auf der Matte, mit einem geklauten Lada und einer Idee: Einfach zusammen wegzufahren. Der Lada und ab. Maik steigt ein. Und dann beginnt eine große kleine Reise. Von Berlin Richtung Süden. Oder Osten. Eine Karte haben sie nicht. Karten sind was für Muschis. Auf ihrem Roadtrip begegnen die beiden Vierzehnjährigen den skurrilsten Gestalten. Doch nichts und niemand kann sie aufhalten. Sind das schon die Alpen? Ist das ein Flusspferd? Und wohnt Isa, die kleine verdreckte Göre etwa auf einem Schrottplatz? Die zwei Jungs verbringen die geilste Zeit ihres Lebens und kommen nicht als die zurück, als die sie losgefahren sind. Die Reise könnte ewig weitergehen. Doch dann ... der Schweinelaster.

Der Roman „Tschick" von Wolfgang Herrndorf schlug 2010 ein, wie eine Bombe. In kurzer Zeit mauserte er sich zum Bestseller. 2011 wurde er mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Er spricht Jugendliche, wie Erwachsenen gleichermaßen an. Denn er beschreibt den Zeitpunkt im Leben zweier junger Menschen, die ihre eigene Stagnation, ihre Enge überwunden haben, die Freiheit fühlen und spüren, dass die Welt weit wird und so viele Dinge möglich erscheinen. Dieses Buch trifft zwischen 13 und 93 alle ein bisschen ins Herz.

Inszenierung: Ronny Jakubaschk | Bühne und Kostüme: Annegret Riediger | Musik: Bastian Bandt | Dramaturgie: Kathleen Rabe

Mit: Stella Hilb (Isa), Nicoline Schubert (Mutter Klingenberg/ Mutter von Friedemann/ Flusspferdfrau/ Polizistin/ Krankenschwester), Karl-Fred Müller (Vater Klingenberg/ Friedemann/ Horst Fricke/ Polizist / Herr Wagenbach), Alexander Pensel (Maik), Pablo Guaneme Pinilla (Tschick)

Pressestimmen


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