Othello. VenedigsNeger |
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von William Shakespeare Deutsch von Werner Buhss Nächste Vorstellung im Saal des neuen theaters.
General Othello befördert seinen Fähnrich Jago, der sicher mit der Ernennung zum Leutnant gerechnet hatte, nicht. Er bevorzugt den unerfahrenen Cassio. Als es in den Krieg gegen die Türken geht, beginnt Jago seine subtile Rache, um seine Karriere doch noch zu befördern. Er nutzt die gesellschaftlichen, von Rassismus geprägten Vorurteile gegen Othello und dessen paranoide Eifersucht auf Desdemona, seine junge venezianische Frau. Er flüstert Othello einen schlimmen Verdacht ein. Betrügt die schöne Weiße mitten im Militärlager ihren Mann mit dessen Untergebenen? Othello rast, glaubt nichts und niemandem mehr und erwürgt erst Desdemona und ersticht sich dann selbst. Jago hat es geschafft! Er hat seinen Demütiger gedemütigt, ihn leiden lassen und die Vernichtung aller in Kauf genommen, um über die eigene Mittelmäßigkeit hinwegzukommen. Regie-Legende Wolfgang Engel erhielt im November 2011 den FAUST für sein Lebenswerk und inszeniert nun erstmals in Halle Shakespeares späte Tragödie mit Martin Reik in der Titelrolle. Mit: Jörg Simonides, Peer-Uwe Teska, Hannelore Schubert, Hilmar Eichhorn, Martin Reik, Fabian Oehl (Studio), Petra Ehlert, Jonas Schütte, Joachim Unger, Maximilian Wolff, Bettina Schneider, Nicoline Schubert, Laura Lippmann (Studio) Inszenierung: Wolfgang Engel | Bühne und Kostüme: Hendrik Scheel | Dramaturgie: Henriette Hörnigk | Musik: Sebastian Herzfeld
Henriette Hörnigk auf RADIO CORAX - Ein Gespräch über "Othello" am nt in Halle
GALERIE (Fotos: Gert Kiermeyer) |


