Der Garten

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Deutsche Erstaufführung

von Anja Hilling

Nächste Vorstellung am 21. Mai, sowie am 12. Juni und am 23. Juni, jeweils um 20.00 Uhr.

Wir kritisieren, was wir lieben, und vergessen den Anfang...

Der legendäre Rockstar Sam feiert sein Comeback. Die weit jüngere Musikredakteurin Antonia ist von ihm hingerissen und vergisst ihren Auftrag, für die Musikseite des Feuilletons ihrer Zeitung eine Kritik zu schreiben. Sie gibt sich der Aura des Altmeisters hin und will ihn unbedingt kennenlernen. Der Rockpoet sagt zu.

 

José und Carmen

URAUFFÜHRUNG

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von Alexander Suckel
nach Merimée, Bizet, Halévy, Meilhac

Nächste Vorstellungen: am Mittwoch, 22.05.2013 um 20.00 Uhr und am Dienstag, 04.06.2013 um 18.00 Uhr in der Kammer des neuen theaters

Die Fülle der »Carmen«-Bearbeitungen der 80er Jahre, von Peter Brook bis Carlos Saura, hatte vor allem die zentrale Frauenfigur, eben jene Carmen, im Visier. Eine Frau, die keine Regeln akzeptiert außer ihre eigenen. Für die Hallesche Aufführung rückt die Figur des bedauernswerten Don José in den Vordergrund. Eine Sequenz des sozialen Abstieges vom Wachsoldaten zum Schmuggler und Outcast bis hin zum Mörder. Wie schon in der Novelle von Prosper Merimee (1845) ist er es, der die Geschichte des schicksalhaften Zusammentreffens eines Soldaten mit einer Zigeunerin erzählt. Die tödliche Konsequenz der Begegnung, das leidenschaftliche Missverstehen der Protagonisten, die Unvereinbarkeit unterschiedlicher Kulturen – all dies ließ Georges Bizet (1838-1875) in seiner Oper »Carmen« zu einer Musik gerinnen, von der der Philosoph Friedrich Nietzsche einst schwärmte, sie »schwitze nicht«. Eine fünfköpfige Band spielt die Musik Bizets in einer Bearbeitung, die stilistische Anleihen bei Balkan, Jazz, spanischer Folklore und Southern Rock nimmt.

 

Lesung: Love hurts

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LESUNG | 26. Mai | 20.15 Uhr | Schaufenster

LOVE HURTS - Ein Abend für Verlassene und alle, die es werden wollen Szenische Lesung

Wir leben im 21. Jahrhundert. Die Welt um uns entwickelt sich in einer Geschwindigkeit, mit der wir kaum noch Schritt halten können. Zwischen Homeoffice, Hobby und Haushalt führen wir Lebensabschnittspartnerschaften, die uns das Gefühl geben, geliebt zu werden. Doch die romantisch verklärte Liebe ist in der modernen Konsumgesellschaft längst abgeschafft. Eigentlich sollten wir mit zunehmender Erfahrung lernen, dass es die eine große Liebe im Leben nicht gibt. Tun wir aber nicht und doch wird jede zweite Ehe in Deutschland geschieden. Wissenschaftliche Studien weisen im gefühlten Minutentakt nach, dass die große Unbekannte Liebe lediglich eine Kombination aus Schweiß, Drüsen und Hormonen ist, vergänglich wie ein Sonnenuntergang. Warum dann noch nach ihr suchen? Feiern wir also den Abgesang auf die eine große Liebe - sie ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Eingerichtet von Kathleen Rabe | Mitarbeit: Immanuel Bartz | Mit: Julia Preuß, Fabian Oehl und Justus Verdenhalven

26. Mai 2013 | 20.15 Uhr | Schaufenster des nt