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    Uraufführung

    Ballett von Ralf Rossa

    Frei nach dem Roman »Le fantôme de l’opéra« von Gaston Leroux, Musik von Alexander Glasunow, Frédéric Chopin, Camille Saint-Saëns und Michael Nyman

    Weitere Termine: am 26. Mai 2013 und am 2. und 15. Juni jeweils um 19.30 Uhr in der Oper Halle

    In der Pariser Oper geschehen merkwürdige Dinge. So verbreitet sich das Gerücht, ein geheimnisvoller, entstellter Mann treibe in den Katakomben sein Unwesen. Doch niemand hat dieses Phantom bisher zu Gesicht bekommen. – Anlässlich des Wechsels der Direktorenriege findet eine festliche Gala in der Oper statt. Die bislang noch unbekannte junge Tänzerin Christine Daaé soll mit einem Solo brillieren. Währenddessen erfahren auch die neuen Direktoren von der Existenz des Phantoms, das von der alten Direktion recht fürstlich mit monatlich 20.000 Franc und der Loge Nr. 5 für private Nutzung bedacht wurde. Doch sie halten das für einen schlechten Scherz.

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    spielerbyangelabaumgart

    von Christoph Werner und Bernhild Bense
    nach dem Roman von F. M. Dostojewskij

    Die Vorstellungen: am 15. März, sowie am 3. und  4. April sind bereits ausverkauft. Reservierte, nicht abgeholte Karten können gegebenenfalls kurz vor der Vorstellung an der Abendkasse erworben werden. Für die Vorstellungen am 5. und 25. April sind noch Restkarten erhältlich.

    Der Spieler Fjodor Dostojewskij diktierte in nur 26 Tagen einer Stenotypistin, die er wenig später heiratete, die Geschichte eines jungen Russen, der sich in einem deutschen Kurort namens Roulettenburg in kurzer Zeit vom verliebten Hauslehrer zum leidenschaftlichen Roulettespieler entwickelt. Für den hochverschuldeten Chef des jungen Russen und für alle, die ihn umgeben, ist der baldige Tod einer reichen uralten Tante die einzige Lebenshoffnung. Doch als ebendiese Tante plötzlich höchstpersönlich und putzmunter in Roulettenburg auftaucht und das Glückspiel für sich entdeckt, kommt nicht nur die Kugel in gefährliches Rollen ...

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    nach dem schwedischen Film von Kay Pollak

    Nächste Vorstellung: am 30. und 31. Mai 2013 jeweils um 19.30 Uhr im Saal des neuen theaters.

    Daniel Daréus ist ein weltberühmter Dirigent. Nachdem er während eines Auftritts zusammengebrochen ist, beschließt er der Konzertwelt den Rücken zu kehren und sich aus den Metropolen der Welt in das Dorf seiner Kindheit zurückzuziehen. Dort will er allein sein, ohne Terminstress und die Verlockungen seines Prominentenstatus’. Doch bald sucht ihn der Dorfpfarrer auf, nicht wissend, was der Grund von Daniels Sehnsucht nach Heimat ist und glaubt ihm mit der Bitte um die Leitung des Kirchenchores einen Gefallen zu tun. Unter der Bedingung, dass die Gruppe sich seinen Probenmethoden voll hingibt, willigt Daniel ein. Der Profi begegnet den Laien ohne Vorurteile und Herablassung. Vielmehr beginnt für alle eine wunderbare Zeit der Annäherung – sowohl musikalisch als auch emotional. Für die Außenstehenden bedeutet die Aufbruchsstimmung eine harte Zerreißprobe bisher sicher geglaubter Konventionen und familiärer Lebensmodelle.

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    von Wolfgang Herrndorf
    Bühnenfassung von Robert Koall

    "Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann ... existenziell, tröstlich, groß."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


    Kommende Vorstellungen:
    im April sind bereits ausverkauft. Reservierte, nicht abgeholte Karten können gegebenenfalls kurz vor der Vorstellung an der Abendkasse erworben werden. Für die Vorstellungen am 12. Mai 2013 um 20.00 Uhr, sowie am 28. Mai 2013 um 10.00 Uhr und 18.00 Uhr sind noch Karten erhältlich.


    Maik ist ein Außenseiter. Nicht mal einen Spitznamen hat er, denn dafür, glaubt er, ist er zu langweilig.


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    von Ödön von Horváth

    »Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wäre man nie dabei gewesen.« Karoline in »Kasimir und Karoline«

    Auf dem Münchner Oktoberfest trennen sich die Wege des arbeitslosen Chauffeurs Kasimir und seiner Verlobten Karoline. Späterhin begegnen sie sich immer wieder und eine Versöhnung scheint greifbar nahe. Doch am Ende weist Kasimir Karoline zurück und sie lässt sich auf den Zuschneider Schürzinger ein. Einer, der ihr einen Platz im Leben und in der Gesellschaft geben kann.
    »Eine Ballade voll stiller Trauer, gemildert durch Humor, das heißt durch die alltägliche Erkenntnis: Sterben müssen wir alle!«, so sagte Horváth über sein Stück, das der Tristesse des Lebens die Buntheit des Rummelplatzes entgegensetzt. In einer episodischen Bilderfolge entwickelt er einen Szenenbogen, der sich zu einem Volksstück fügt, das durch seine Menschlichkeit zutiefst berührt.

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    von Vladimir Nabokov, Bearbeitung: Oliver Reese
    Ein Solo von Harald Höbinger

    Nächste Vorstellung: am Samstag, 15. Juni 2013 um 20.15 Uhr im Schaufenster des neuen theaters.

    Ein skandalöses Buch und ein enormer Welterfolg - das ist Vladimir Nabokovs Lolita, ein bis heute fortwirkendes, literarisches Meisterwerk. Und das verwundert nicht, denn der Roman erzählt eine der ehrlichsten und erschütterndsten Liebesgeschichten, die man sich vorstellen kann. Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied zum klassisch-romantischen Stoff: Lolita, die Titelfigur ist zwölf, ihr Liebhaber über vierzig und ihr Stiefvater. Eine pädophile Konstellation, also eine unnatürliche Liebe zwischen ungleichen Menschen, die nicht sein kann und noch weniger sein darf. Und was als Tabubruch beginnt, als heimliche, im Verborgenen blühende Begierde des Älteren, wird zu einem obszönen Verhältnis, auf das sich die nymphenhafte Lolita einlässt, zögernd zwar, aber dann immer handfester und zuletzt ohne Rücksicht auf die Folgen.

Unser Spielzeitheft 2013/2014 ist da!

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Mit insgesamt 34 Neuproduktionen will sich die GmbH in der nächsten Spielzeit ihrem Publikum präsentieren. Dazu kommen - in der ersten Spielzeit unter der Künstlerischen Leitung des neuen Generalmusikdirektors Josep Caballé-Domenech - zahlreiche Konzerte der Staatskapelle Halle und des Händelfestspiel-Orchesters in unterschiedlichsten Konzertreihen und Konzertformaten.

 

Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake

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von Louis Sachar
für alle ab 11 Jahre

Nächste Vorstellungen am 23. Mai 2013 um 18.00 Uhr und am 24. Mai 2013 um 10.00 Uhr in der Kammer des neuen theaters.

Der junge Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen und wirklich stinkenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren mit gebrauchten Turnschuhen arbeitet, hält Stanley die übelriechenden Schuhe für ein Wink des Schicksals und nimmt sie mit. Womit er aber nicht gerechnet hat: die Polizei sucht schon nach dem Dieb. Dabei hätte es ihm ja klar sein können, dass er wieder der Pechvogel ist: Stanleys Schicksal geht angeblich auch auf einen alten Familienfluch zurück, der schon Generationen vor ihm Unglück beschert hat. Der Jugendrichter stellt Stanley vor die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Der Junge entscheidet sich für das Camp in Texas, wo es heiß ist und der Alltag hart. Im ausgetrockneten See müssen die Kids täglich tiefe Löcher graben und keiner weiß, wozu. Doch Stanley bleibt stark. Auch vor der eiskalten Campleiterin Walker. Hinter der vermeintlich erzieherisch wertvollen Aufgabe des Grabens versteckt sich etwas ganz anderes, nämlich eine Schatzsuche

 

Leben des Galilei

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von Bertolt Brecht

Premiere: am Freitag, 24.05.2013 um 19.30 Uhr im Saal des neuen theaters

Weitere Vorstellung: am 25. und 27. Mai jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 02.06.2013 um 15.00 Uhr im Saal des neuen theaters

Geradezu euphorisch beginnt das Stück mit Galilei im Jahr 1609. Die Vernunft wird siegen. - Eine neue Zeit wird die alte, starre, ängstliche ablösen. Galileis Zuversicht kennt keine Grenzen, als er mit der holländischen Erfindung des Fernrohrs endlich ein Instrument in die Hand bekommt, mit dem er das Jahrtausende alte Weltbild des Ptolemäus, in dem die Erde unbeweglich im Mittelpunkt steht, endlich widerlegen und das neue Weltbild des Kopernikus mit der Sonne im Mittelpunkt beweisen kann. Brecht zeigt Galileis Stationen bis 1638, bis kurz vor seinem Tod. - Von Padua zieht er ins Großherzogtum Florenz, in der Hoffnung auf eine bessere Finanzierbarkeit seiner empirisch-naturwissenschaftlichen Arbeiten.

 

Gräfin Mariza

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Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Letzte Vorstellung am Freitag, den 24. Mai 2013 um 19.30 Uhr in der Oper Halle.

Inkognito als »Bela Török« flüchtet der verarmte Graf Tassilo als Gutsverwalter in die Dienste der reichen Gräfin Mariza und hofft so, seiner im Internat weilenden Schwester Lisa weiter ein standesgemäßes Leben zu sichern. Unerwartet erscheint Mariza auf dem Gut, um ihre Verlobung mit Baron Zsupán zu feiern. Der Bräutigam in spe ist nicht anwesend, denn Mariza hat ihn erfunden, um sich lästige Verehrer vom Hals zu halten. Umso erstaunter ist sie, als Zsupán plötzlich leibhaftig und heiratswütig vor ihr steht. Auch Tassilo erlebt eine Überraschung: Lisa hat ihre Freundin Mariza begleitet. Tassilo nimmt ihr das Versprechen ab, seine Tarnung zu wahren. Mit der Weissagung einer Zigeunerin nehmen die amourösen Verwicklungen ihren Lauf, bis schlußendlich die Liebe Mariza und Tassilo, Lisa und Zsupán als Paare zusammenführt. Ende gut, alles gut - wäre da nicht Penisžek, der, getarnt als Diener der Baronin Guddenstein, auf Schwerverbrecherjagd ist ... Der Direktor der Oper Halle, Axel Köhler, bringt Kálmáns »Welterfolg mit Ohrwurmgarantie« augenzwinkernd und herrlich frech als aktuellen Kommentar zu Finanzkrise und Co. auf die Bühne der Oper Halle.